How-To: Munin 2.0 auf Debian Squeeze

Munin ist eine Software mit Status- und Prozess-Visualisierung und, meiner Meinung nach, eine bequemere Alternative zu Cacti.

Letztlich ist es wohl eine Glaubensfrage, ob man Cacti oder Munin nutzt, und darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten. Leider ist die Installation von Munin 2.0 hier nicht wirklich zielführend beschrieben, weshalb es mich auch ein wenig Zeit gekostet hat, CGI zum Laufen zu bekommen.

Am Ende fragte ich mich, was mir nun solche Kopfschmerzen bereitet hatte und möchte meinen Lesern das Leben ein wenig einfacher gestalten.

Ich übernehme keine Haftung für etwaig entstandene Schäden. Bitte erst denken, dann Befehle abtippen.

Debian Backport

Am Anfang steht das Backport-Repository vom Debian-Projekt. Um dies in unser System einzufügen, öffnen wir die /etc/apt/sources.list und fügen am Schluss folgende Zeile ein:

deb squeeze-backports main

Ein beherztes apt-get update und apt-get install munin -t squeeze-backports später, ist Munin auch schon installiert. Standardmäßig ist in der munin.conf unter /etc/munin/ nur der localhost eingetragen, was für die ersten Tests aber durchaus ausreicht.

Apache-Konfiguration

Am Anfang steht ein kurzes apt-get install libapache2-mod-fcgid und ein a2enmod fcgid.

Fehlt noch ein a2ensite munin und ein /etc/init.d/apache reload und schon sollte Munin, vorallem der Zoom, funktionieren.

Fragen und/oder Anmerkungen bitte in die Kommentare.
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Serverumzug

Diese Website läuft nun auf einer neuen Maschine. Vorher hatte ich ein Setup aus getrenntem Mail- und Webserver, allerdings war dies den Verwaltungsaufwand absolut nicht wert.

Ich kündigte also die beiden Maschinen und suchte eine neue, stärkere Maschine – und wurde bei rackplace fündig, die mir ein individuelles Angebot mit folgender Konfiguration zukommen ließen:

  • 1 HE Supermicro
  • Intel Xeon E5506
  • 8GB DDR3 ECC
  • 2×1 TB SATA HDD
  • 1 IPv4-Adresse
  • 1 /64 IPv6-Subnetz

Preis bleibt natürlich geheim – bei Interesse hilft euch rackplace sicher weiter.

Postfix mit DKIM und SpamAssassin

Heute habe ich mich daran versucht, DKIM für meinen Mailserver basierend auf Postfix und SpamAssassin einzurichten.

Doch was ist DKIM überhaupt?

DomainKeys Identified Mail (DKIM) is a method for associating a domain name to an email message, thereby allowing a person, role, or organization to claim some responsibility for the message.

Quelle: Wikipedia

Okay, soweit klar. Nicht allzuschwer zu verstehen. Doch wie kommen wir nun an unsere eigenen DKIM-Keys und Records? Ausgehend von einem bereits funktionsfähigen Postfix/SpamAssassin-Setup. Nicht abschreiben, sondern verstehen!

Weiterlesen…Postfix mit DKIM und SpamAssassin

Thunderbird: Alle IMAP-Ordner prüfen

Thunderbird, mein bevorzugtes Mailprogramm, prüft in der Standardeinstellung leider nur die Inbox auf neue Nachrichten.

Da ich meine Mails per Sieve direkt auf dem Server filtern lasse, ist das etwas blöd, da ich so im schlimmsten Fall wichtige Mails verpasse.

Man kann dem Donnervogel dieses Verhalten allerdings ganz einfach abgewöhnen. Man fügt einfach folgenden Boolean-Wert in die about:config ein:

mail.check_all_imap_folders_for_new: true

Außerdem setzt man folgenden, bereits vorhandenen, Wert auf false:

mail.imap.use_status_for_biff

Und schon werden alle, auch abonnierte, IMAP-Ordner auf neue Nachrichten geprüft. Dies kann, je nach Mailaufkommen und Anbindung, allerdings einige Zeit dauern.

Die Suche nach dem Hostingpanel

Lange habe ich nach dem passenden Hostingpanel gesucht, dass meine Bedürfnisse komplett abdeckt.

PLESK und Confixx graben sich, für meine Bedürfnisse, viel zu tief ins System ein. Es wird zum Ding der Unmöglichkeit, Konfigurationsdateien per Hand zu ändern – das darf nicht sein.

Viele Panels werden auch schlicht und ergreifend nicht mehr weiterentwickelt oder kosten sehr, sehr viel Geld – es gibt also kein „perfektes“ Hostingpanel, oder etwa doch?

i-MSCP ist, nach vielen Tests, nun mein absoluter Favorit. Folgende Punkte sprechen dafür:

  • es wird aktiv weiterentwickelt
  • auf Sicherheitslücken wird flott reagiert
  • einfache Installation inklusive aller Abhängigkeiten
  • Debianunterstützung von Haus aus
  • einfache Handhabung für Kunden
  • intuitive Administrationsoberfläche

Was will man mehr? Meine Empfehlung geht, auch bei Kunden, immer klar weg von PLESK und hin zu i-MSCP – hier hat der zuständige Administrator immerhin noch etwas freie Hand.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Welche Hostingpanels sind im Einsatz?